Ein Wochenende auf dem Darß – zwischen Bodden, Ostsee und Lieblingsorten
- annieliebt
- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit
Manchmal braucht es keine lange Reise. Ein Wochenende genügt, um den Kopf freizubekommen, durchzuatmen und neue Lieblingsorte zu entdecken.
Als der Alltag mal wieder zu viel wurde haben wir unseren Camper gepackt und uns auf den Weg nach Fischland-Darß gemacht. Unser Ziel: Prerow, Born und Ahrenshoop. Drei Orte, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch alle diese besondere Ruhe ausstrahlen, die man an der Ostsee so liebt.
Ankommen in Prerow
Unser Wochenende begann in Prerow. Direkt am Wasser auf einem kleinen familiären Zeltplatz in einem kleinen Wäldchen haben wir unseren Camper abgestellt. Schon am ersten Abend zog es uns ans Meer.
Die neue Seebrücke lag im warmen Licht der Abendsonne, Strandkörbe standen still im Sand und das Wasser wirkte fast spiegelglatt.
Es sind genau diese Momente, die ich an der Ostsee liebe. Kein Programm, keine Termine. Einfach nur das Rauschen der Wellen, der Wind in den Dünen und ein Himmel, der sich langsam in immer wärmere Farben taucht.
Als die Sonne schließlich am Horizont verschwand, wurde es still. Einer dieser Abende, die man eigentlich nicht festhalten muss, um sie später wieder vor Augen zu haben und die man trotzdem fotografiert. ;)
Unterwegs auf dem Darß
Am nächsten Tag ging es weiter durch die Landschaft des Darß.
Neben den langen Sandstränden hat mich vor allem die Boddenlandschaft begeistert. Weite Schilfflächen, kleine Häfen, Boote auf dem Wasser und diese besondere Ruhe, die überall spürbar ist.
Je weiter man fährt, desto mehr scheint der Alltag in den Hintergrund zu treten.
Wir beobachteten die Boote im Hafen, spazierten am Wasser entlang und ließen den Blick über die weite Landschaft schweifen. Gerade diese stillen Momente sind oft die schönsten.
Born und die bunten Darßer Häuser
Besonders verliebt habe ich mich in Born.
Der Ort wirkt wie aus einer anderen Zeit. Überall stehen die typischen Darßer Häuser mit ihren bunten Fassaden, den reetgedeckten Dächern und den liebevoll gepflegten Gärten.
Hinter alten Gartenzäunen blühen Rosen, kleine Wege führen zu den Häusern und an jeder Ecke entdeckt man neue Details: kunstvoll bemalte Türen, hübsche Fensterläden oder üppige Hortensien.
Ich habe wahrscheinlich mehr Zeit damit verbracht, Häuser und Gärten zu fotografieren als alles andere.
Ein Spaziergang durch Ahrenshoop
Natürlich durfte auch Ahrenshoop nicht fehlen.
Das Künstlerdorf hat eine ganz eigene Atmosphäre. Hier trifft die Weite der Küste auf besondere Architektur, kleine Galerien und wunderschöne alte Häuser.
Wir schlenderten durch die Straßen, schauten in die Gärten und ließen uns einfach treiben, wohin uns die Füße führten.
Ahrenshoop wirkt auf eine angenehme Art entschleunigt. Nichts drängt sich in den Vordergrund. Stattdessen sind es die vielen kleinen Eindrücke, die den Ort so besonders machen.
Mein Fazit
Fischland-Darß hat uns wieder einmal gezeigt, wie gut ein paar Tage am Meer tun können.
Die Weite der Landschaft, das Licht über dem Wasser, die Dünen, das Schilf und die wunderschönen Orte zwischen Ostsee und Bodden machen diese Region für mich zu etwas ganz Besonderem.
Vielleicht sind es gar nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben.
Sondern die stillen Abende an der Seebrücke, die Spaziergänge durch kleine Orte, die bunten Häuser hinter blühenden Gärten und das Gefühl, für ein paar Tage einfach langsamer zu leben.
Eines ist jedenfalls sicher:
Wir kommen wieder. 🤎















































Kommentare