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Familienurlaub in Winterberg ohne Auto - Geht das?

  • annieliebt
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Reisezeitraum: Februar 2022


Eine Woche Winterurlaub mit Kindern.

Und das ganz ohne Auto. Geht das überhaupt?


In Winterberg lebt eine gute Freundin von mir, die ich seit über zwanzig Jahren kenne.

Als bei uns wieder einmal kein Schnee fiel, meinte sie ganz nebenbei, dass es in unseren Winterferien dort eigentlich immer Schnee gegeben hätte.

Also habe ich es einfach gemacht.


Das erste Mal allein mit den Kindern. Ein Jahr später dann noch einmal, diesmal mit meinem Herzmann.



Anreise ohne Auto

Es war noch in der Coronazeit.

Wir sind in Berlin in den Zug gestiegen, in Dortmund umgestiegen und dann mit der kleinen Bummelbahn weiter nach Winterberg gefahren. Mit Sitzplatzreservierung hat alles gut geklappt. Es wurde gemalt, gelesen, Musik gehört und Filme geguckt.

Und die Kinder konnten sich unterwegs bewegen, was bei einer längeren Fahrt im Auto ja nicht möglich ist.



Am Abend kamen wir an.

Die Türen gingen auf.

Und da war er: Der Schnee.

Endlich. Einer dieser Yes-Momente.


Zunächst mit dem Bus und dann die letzten Meter zu Fuß ging es weiter zur Unterkunft. Mit dem Gepäck durch den Schnee war zum Ende hin etwas beschwerlich, wir waren alle müde, aber es war machbar. Vor allem, wenn jede Tasche Rollen hat. Auch allein mit Kindern gut zu schaffen.



Unser kleines Haus

Gebucht hatten wir nicht über die großen Portale, sondern direkt über das Tourismusportal von Winterberg. Ein kleines, sehr altes Haus, das Elternhaus der Vermieterin. Und wirklich alt.


So alt, dass Möbel, Geschirr und Einrichtung schon wieder richtig schön waren, weil sie die Zeit von damals spüren lassen. Nur der Keller war etwas gruselig. Den habe ich lieber abgeschlossen.


Der Blick aus dem Esszimmer dagegen: fantastisch. Blick in den verschneiten Winterwald, nur einige andere Ferienhäuser zu sehen. In der Ferne konnte man sogar die Bobbahn erahnen, dort liegt auch die Veltins-Eisarena mit Angeboten für Kinder, was zu Coronazeiten für uns leider nicht möglich war. Morgens kam ein Eichhörnchen zu Besuch.



Unterwegs in Winterberg

Im Preis enthalten war die Kurkarte. Damit konnten wir kostenlos Bus fahren.

Die Haltestelle lag ganz nah am Haus. Am ersten Tag haben wir Winterberg aber zu Fuß erkundet. Beim Bistro Uppu gab es heißen Kakao und leckere Waffeln mit Eis.



Auf dem Rückweg sind wir in einen Wanderweg eingebogen und durch den verschneiten Wald zurück zum Haus gelaufen. Winterberg eignet sich wunderbar zum Wandern, auch im Winter.

Viele Wege führen in die umliegenden Orte, und von dort kommt man bequem mit dem Bus zurück.


Unsere Urlaubswoche

Wir haben uns für jeden Tag etwas vorgenommen:

  • Schlittenfahren an der Sprungschanze, sogar mit Lift nach oben

  • Ein Tag im Schwimmbad: kleines Sportbad, kein Spaßbad, aber völlig ausreichend. Highlight war das Außenbecken mit Blick über Winterberg.

  • Monkey-Tonkey-Land für den Kleinsten und ein paar ruhige Buchseiten für mich.

  • Kino. Dort hatte ich früher schon Titanic gesehen, damals so voll, dass ich auf den Stufen saß. Mit richtigen kleinen Tischen , herrlich altmodisch.





Den Bus haben wir oft genutzt, vor allem für den Weg zurück hoch zum Rathaus, wo unser Ferienhaus liegt. Der Ortskern liegt nämlich unten im Tal. Selbst Einkäufe haben wir so erledigt.

Nur zum Monkey-Tonkey-Land läuft man noch ein gutes Stück von der Bushaltestelle.


Fazit: Winterurlaub ohne Auto?

Gut machbar.


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